Medienberichte

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Zürcher Oberländer, Juni 2014

Tattoo-Entfernung expandiert

 

SCHWERZENBACH Vor über zwei Jahren startete der Fehraltorfer Unternehmer Adrian Gsell eine Praxis zur Entfernung von Tätowierungen. Die Idee scheint zu funktionieren; das Unternehmen hat zuletzt expandiert.

 

Tätowierungen narbenfrei zu entfernen und damit zum Schweizer Kompetenzzentrum zu werden – das war das Ziel von Adrian Gsell, als er im Januar 2012 sein Unternehmen lancierte. Diese Vorgabe habe er bereits nach 10 Monaten erreicht, sagt Gsell. Nachdem er sich von seinem bisherigen Geschäftspartner trennte, wacht Gsell mit einem neuen Team über die Geschicke der Firma., die von Beginn

weg ohne Fremdkapital ausgekommen ist «Wir sind seit Herbst 2012 die führende Praxis in der Schweiz und die grösste in Europa», sagt er. Bereits im ersten Jahr habe tattooentfernungpraxis.ch, wie sich das Unternehmen nennt, über 1000 Behandlungen durchgeführt. Im zweiten Jahr habe sich diese Zahl mehr als verdreifacht. Die steigende Nachfrage bewog Gsell zu investieren und das Geschäft auszubauen. Im Januar 2014 zog die Praxis von Dietlikon nach Schwerzenbach an die Bahnstrasse 5, ummittelbar neben dem Bahnhof. «Der neue Standort ist ein Glücksfall», sagt Gsell. «Manche Kunden reisen aus dem angrenzenden Ausland an, deshalb ist die zentrale Lage sehr wichtig.»

 

70 Prozent sind Frauen

Seine Tattooentfernungspraxis teilt sich in Schwerzenbach die Geschäftsräume mit «Putzfrau. ch», Gsells anderer Unternehmung. Im gemeinsamen Sitzungszimmer schult die Firma ihre mittlerweile 1300 Angestellten, die auf 15 Putzfrauenagenturen verteilt arbeiten. Die vier Mitarbeiter der Tattooentfernungspraxis führen monatlich gegen 50 Beratungsgespräche mit neuen Patienten durch. Gegenüber liess Gsell das Behandlungszimmer für die Tattooentfernung einrichten. In dem Zimmer befindet sich das laut Gsell leistungsfähigste Lasergerät der Welt, gekoppelt mit einem Kühlgerät. «Die meisten Anbieter arbeiten mit Zwei-Laser-Systemen: Diese Systeme basieren auf den Grundfarben Schwarz und Rot. Unser Gerät deckt vier Farben ab. Damit lassen sich die Frequenzen aller möglichen Farben erfassen und entfernen.»

Eine detailierte Analyse über den Schweizer Markt hatte Gsell vor der Aufnahme der Geschäfte nicht gemacht. Seine Recherchen über den Tattoo-Markt seien relativ simpel: «2,5 Millionen Menschen in der Schweiz sind tätowiert, da reicht eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung: Wenn nur 10 Prozent der Leute ihre Tattoos entfernen lassen wollen, ist das ein riesiges Geschäftspotenzial. » Zurzeit zählt

Gsell rund 500 Personen zu seinem Kundenstamm, «davon sind 70 Prozent Frauen.»

 

«Immer noch am Anfang»

Einige der Kunden wohnen im Ausland und reisen eigens an, um sich unerwünschte Tätowierungen in Schwerzenbach entfernen zu lassen. «Es gibt in Europa drei weitere Anbieter, welche mit derselben Ausrüstung wie wir arbeiten», sagt er. Mit fünf Millionen Schüssen pro Jahr sei die jährliche Auslastung um mehr als das fünffache höher als die des grössten Mitbewerbers , der sich in Deutschland befindet. Eine Grundlage für den Erfolg seines Unternehmens sei es, dass es sich rein der Behandlung von Tätowierungen widme. «Wir sind weltweit das einzige Unternehmen, welches sich ausschliesslich

auf das Entfernen von Tätowierungen spezialisiert hat.» Alle anderen Mitbewerber betrieben das Metier als Zusatzgeschäft. «Sie sind auf die Entfernung von Haaren oder Hautflecken ausgerichtet.»

Daran scheint sich laut Gsell wenig zu ändern. Die Branche habe bisher nicht spürbar auf den Markteintritt von tattoentfernung-praxis.ch reagiert. Angesichts der Tatsache, dass seine Belegschaft schon jetzt im Drei-Schicht-Betrieb arbeite, gehe er davon aus, dass er sein Geschäft weiter ausbauen könne, sagt er. «Ich bin der Meinung, dass wir mit den Möglichkeiten immer noch am Anfang stehen.

 

Journalist: Yves Ballinari

 

pdfZuercher-Oberlaender_Juni_2014.pdf

 

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